infernale

Rezension | Infernale von Sophie Jordan

Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet.

Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwa werden. Jemand.

Niemand sagte: Das geht nicht.

Niemand sagte: Mörderin.

Durch einen DNA-Test als potenzielle Mörderin eingestuft, wird Davy Hamiltons perfektes Leben auf den Kopf gestellt. Ihre Freunde und ihre Familie wenden sich von ihr ab. Doch dann findet sie Zugehörigkeit und Liebe, wo sie es am wenigsten erwartet hätte.

Die Autorin:
Sophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf. Bevor sie das Schreiben zum beruf machte, arbeitete sie viele Jahre als Englischlehrerin. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston. Ihre Firelight-Triologie ist ein internationaler Bestseller. Infernale ist der erste von zwei Bänden.

Der erste Satz:
Ich habe schon immer gewusst das ich anders bin.

Meine Meinung:
Mit Hilfe eines DNA Tests ein Mördergen nachzuweisen, Fluch der Segen?

Mich machte der Klappentext und das Thema so neugierig, das auch ich nun dieses Buch verschlingen musste. Das Cover des Buches wirkt schlicht aber mit so viel Ausdruck, was ich schon lange nicht mehr gesehen habe.

Für die Protagonistin Davy änderte sich ihr komplettes Leben, da sie bei einem DNA Test positiv auf das Mördergen getestet wurde. Plötzlich war hochbegabt und aus gutem Hause Nebensache und ohne den Test in Frage zu stellen abgestempelt und abgeschoben, in eine Welt die so fremd und zugleich beängstigend ist.

Ich konnte mich nicht immer mit Davy identifizieren, an einigen Stellen hätte ich anders gehandelt, dennoch ist sie ein starker Charakter den man bewundern kann. Ein starkes Jugendbuch mit einer starken Protagonistin.

Ich freu mich schon auf den zweiten Band der im Februar 2017 erscheinen wird.

Fazit:
Erschreckend und faszinierend – eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

 

Infernale und Sophie Jordan

Loewe Verlag | gebundene Ausgabe

Seiten: 384 | Preis: 17,95.-€

ISBN: 978-3-7855-8167-4

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